Menschenrecht Wasser umsetzen
Menschenrecht Wasser umsetzen

"Blaue Zukunft" von Maude Barlow

Neuerscheinung

Maude Barlow

 

Blaue Zukunft

 

Die globale Wasserkrise hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschärft: Dürreperioden, Verschmutzung und gigantomanische Eingriffe in die Natur drohen die Migration ganzer Bevölkerungsgruppen hervorzurufen. Doch noch ist Zeit, eine Tragödie abzuwenden.

In "Blaue Zukunft" entwickelt die international bekannte Autorin und Wasseraktivistin Maude Barlow Lösungsvorschläge und erläutert an einer Fülle konkreter Beispiele,

• wie das Menschenrecht auf den Zugang zu Wasser international durchgesetzt wurde – und welche 'global players' seine Realisierung weiter verhindern wollen,

• warum Wasser keine Ware wie jede andere sein darf, die auf offenen Märkten gehandelt wird,

• wie wir Quellen und Aquifere schützen können und warum wir unsere Gesetze denen der Natur anpassen müssen, wenn wir überleben wollen, und

• wie die Machtkonzentration in den Händen der Agrar- und Wassermultis aufgebrochen werden kann.

"Stellen wir Wasser ins Zentrum unseres Lebens": In ihrem ebenso leidenschaftlichen wie informativen Buch zeigt Maude Barlow, warum der Umgang mit dem 'blauen Gold' uns alle angeht, und weist Wege zu einer gerechten und nachhaltigen Wirtschaft, die allein Kriege um die letzten Wasserreserven verhindern wird.

„Quer zum Strom" Eine Streitschrift zum Wasser“ von Petra Dobner

Im September 2013 ist im Verlag Klaus Wagenbach das Buch „Quer zum Strom. Eine Streitschrift zum Wasser“ von Petra Dobner erschienen. Petra Dobner ist uns bereits durch ihrerfolgreiches Buch „Wasserpolitik“ bekannt - nun hat sie nachgelegt.

 

Die Politikprofessorin Petra Dobner  diskutiert in „Quer zum Strom“ die Ungleichverteilung des Wassers, deren Wurzel sie neben zweifelhaften Besitzverhältnissen auch in den für viele überraschenden Hauptursachen des überdimensionalen Wasserverbrauchs in der industrialisierten Welt sieht.

 

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Reclaiming Public Services

Kurztext: Aktuelle EU-Projekte zeigen: Die Weichen werden weiter in Richtung Verschärfung der Marktintegration gestellt. Welche Perspektiven lassen sich dennoch für den (Wieder)Ausbau öffentlicher Dienstleistungen und des Sozialstaats ausmachen?

Leseprobe:
www.vsa-verlag.de-Prausmueller-Wagner-Reclaim-Public-Services.pdf130 K

Wir erleben gegenwärtig nicht nur eine Krise der Finanzmärkte, sondern eines gesamten Entwicklungsmodells. Damit steht auch die seit den 1980er Jahren losgetretene Euphorie zur Liberalisierung und Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen auf dem Prüfstand. Doch die zunehmende Liberalisierungsskepsis hat bislang in der Binnenmarkt- und Handelspolitik der Europäischen Union wenig Spuren hinterlassen. Dazu tritt der Spar- und Privatisierungsdruck, der auf öffentliche Dienstleistungen im Gefolge der austeritätspolitischen Antworten auf die Krise ausgeübt wird.

Hingegen zeigt sich insbesondere auf kommunaler Ebene eine widerstreitende Entwicklung: So werden in Bereichen wie etwa Energie- und Wasserversorgung, öffentlicher Personennahverkehr oder Abfall­entsorgung alternative Wege eingeschlagen, Rekommunalisierungen vorgenommen und ehemals privatisierte Dienstleistungen wieder in die öffentliche Hand rückgeführt. Der Erfolg der europäischen BürgerInneninitiative »right2water« ist zudem ein markantes Beispiel dafür, wie der Ruf nach mehr öffentlicher Verantwortung in der Daseinsvorsorge immer lauter wird.


Aus dem Inhalt:

  • Reclaim Public Services: Zur aktuellen Auseinandersetzung um die Zukunft öffentlicher Dienstleistungen (Oliver Prausmüller, Alice Wagner)
  • Privatisierung in der Kritik: Auswirkungen auf Dienstleistungsqualität und Beschäftigung (Jörg Flecker), Public Private Partnership: Mythen und Fakten (David Hall), Öffentliche Dienstleistungen in Handelsabkommen (Werner Raza)
  • Arenen der Auseinandersetzung: Konzessionsrichtlinie (Heide Rühle), Schutz öffentlicher Dienstleistungen in der Handelspolitik (Markus Krajewski), Austeritäts- und Troikapolitik (Joseph Zacune, Sol Trumbo Vila)
  • Alternativen: Zukunft des Sozialstaats (Roland Atzmüller), Commons-Debatte (Judith Schacherreiter), Rekommunalisierung (Martin Pigeon; Thorsten Schulten/Claudia Falk), Kampf um öffentliche Dienstleistungen (Christoph Hermann)


Die HerausgeberInnen:

Oliver Prausmüller und Alice Wagner sind in der Abteilung EU und Internationales der Arbeiterkammer Wien tätig sowie im Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM) bzw. der Redaktion der Zeitschrift juridikum aktiv.

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© Christa Hecht